«Sexarbeit ist gesellschaftlich unerwünscht»

Gegen neue Bordelle ­formiert sich regelmässig massiver Widerstand. Und dies obwohl Sex und Pornografie dank Internet heute allgegenwärtig sind. Christa Ammann, Leiterin der Fachstelle Xenia, erstaunt das nicht.

Junge Frauen, rotes Licht, sonst aber viel Normalität: Viele Bordelle seien von aussen gar nicht als solche zu erkennen, sagt Christa Ammann.

(Bild: Andreas Blatter)

Christa Ammann, Pläne für ein Bordell haben in Worblaufen wie in Bolligen einmal mehr eine grosse Gegnerschaft mobilisiert. Überrascht Sie das?Christa Ammann:Nein, leider überhaupt nicht. Das passiert regelmässig, wenn Nachrichten über entsprechende Pläne im Quartier die Runde machen. Trotzdem. Dass Bordelle nach wie vor so viele Ängste auslösen, ist ernüchternd.

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