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Schnegg lässt sich nicht beirren

SVP-Regierungsrat Pierre Alain Schnegg.

Herr Schnegg, eine Studie kommt zum Schluss, dass der Grundbedarf in der Sozialhilfe bereits heute eher zu tief als zu hoch ist. Weshalb finden Sie es trotzdem richtig, diesen um 8 Prozent zu kürzen?

Sie sind also trotz der neuen Studie der Meinung, der Grundbedarf ist zu hoch?

Gemäss der Studie ist der Grundbedarf aber auch im Vergleich mit den Ansätzen der Ergänzungsleistungen oder den Empfehlungen von Budget- und Schuldenberatungsstellen eher tief.

«Die Eltern sind verantwortlich dafür, dass die Kinder gesund ernährt werden.»

Im Grundbedarf sind viele unbeeinflussbare Fixkosten enthalten, deshalb wirken sich Kürzungen gemäss der Studie überproportional auf die Beschaffung von Essen oder Kleidung aus. Ist das nicht problematisch?

Laut den Studienautoren würden insbesondere Kinder unter zusätzlichen Kürzungen leiden.

Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektoren setzt sich für schweizweit einheitliche Beträge ein. Kümmert Sie das nicht?