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Schnegg gegen Jordi: Das grosse Streitgespräch zur Sozialhilfe

Fürsorgedirektor Pierre Alain Schnegg (SVP) will den Grundbedarf in der Sozialhilfe kürzen. Stefan Jordi (SP) setzt sich für mehr Unterstützung der Bezüger ein. Einig sind sie sich nur in einem: Es braucht mehr Jobs.

Pierre Alain Schnegg (SVP) Gesundheits- und Fürsorge­direktor Kanton Bern (links) und Stefan Jordi (SP) Grossrat und Mitglied des Komitees für den Volksvorschlag.
Pierre Alain Schnegg (SVP) Gesundheits- und Fürsorge­direktor Kanton Bern (links) und Stefan Jordi (SP) Grossrat und Mitglied des Komitees für den Volksvorschlag.
Raphael Moser

Am 19. Mai entscheidet das Berner Stimmvolk über eine Änderung des Sozialhilfegesetzes. Auf der einen Seite gibt es eine Vorlage der Regierung und des Grossen Rates. Diese wird von SVP, FDP, BDP und EDU zur Annahme empfohlen.

Der umstrittenste Punkt dabei ist die generelle Kürzung des Grundbedarfs um 8 Prozent unter die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos). Bei jungen Erwachsenen und vorläufig Aufgenommenen wären Kürzungen um bis zu 30 Prozent möglich.

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