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Rathaus soll für 28 Millionen saniert werden

Das fast 600-jährige Rathaus zu Bern soll saniert und erneuert werden: grössere Arbeitsplätze für die Mitglieder des Kantons- und des Stadtparlaments, eine neue Abstimmungsanlage, 160 statt 200 Plätze im Ratssaal und ein Lift.

Der Saal im Berner Rathaus: Die engen Bänke gehören wohl schon bald der Vergangenheit an, denn die Zahl der Sitzplätze soll um 40 auf 160 reduziert werden.
Der Saal im Berner Rathaus: Die engen Bänke gehören wohl schon bald der Vergangenheit an, denn die Zahl der Sitzplätze soll um 40 auf 160 reduziert werden.
Andreas Blatter

70 Jahre nach der letzten Renovation soll das von 1406 bis 1414 erbaute Rathaus zu Bern wieder der Zeit angepasst und vorsichtig umgebaut werden. Dies jedenfalls ist die Absicht des neunköpfigen Büros des Grossen Rates; an der Spitze steht Grossratspräsidentin Therese Rufer (BDP, Zuzwil). Eine Studie des Berner Architekturbüros Aebi&Vincent zeigt nun, dass eine Auffrischung des bald 600-jährigen Gebäudes «rein bautechnisch machbar wäre». Ob dies auch auf die Finanzierbarkeit zutrifft, ist so sicher nicht. Eine erste grobe Schätzung geht nämlich von Realisierungskosten von 28 Millionen Franken aus. Allein die Erneuerung des Ratssaals – die Zahl der Sitzplätze wird als Folge der Verkleinerung des Grossen Rates von 200 auf 160 Mitglieder entsprechend verkleinert – soll 9 Millionen Franken verschlingen.

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