Pulver hat letztes Wort beim Lehrplan 21

Der Regierungsrat hält nichts davon, dem Grossen Rat den Lehrplan 21 zur Genehmigung vorzulegen. Dies sei Aufgabe des Erziehungsdirektors.

Beim Lehrplan 21 hat der Erziehungsdirektor Berhard Pulver das letzte Wort.

Beim Lehrplan 21 hat der Erziehungsdirektor Berhard Pulver das letzte Wort.

(Bild: Susanne Keller)

Christoph Aebischer@cab1ane

Der erste gemeinsame Lehrplan für sämtliche 21 Deutschschweizer Kantone sollte Ende Jahr zur Einführung in den Kantonen freigegeben werden. Wie dies geschieht, ist allerdings von Kanton zu Kanton verschieden. In Bern obliegt diese Aufgabe dem Erziehungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne).

Der per Ende Oktober ausscheidende Grossrat Daniel Steiner-Brütsch (EVP, Langenthal) verlangt jedoch per Motion, dass diese Kompetenz dem Grossen Rat übertragen wird. Dies unter anderem zwecks verbesserter Legitimation des Lehrplans 21.

Die Regierung lehnt dies aber ab. Sie schreibt in ihrer gestern veröffentlichten Antwort auf den Vorstoss, dass das Parlament dann bei Kreditvorlagen mitreden könne. Die heutige Regelung sei auch in Bezug auf die Gewaltentrennung die passende. Der Lehrplan, der in der Zwischenzeit auch kontrovers diskutiert und gegenwärtig überarbeitet wird, soll im Kanton Bern entweder per August 2017 oder im Jahr darauf eingeführt werden.

Berner Zeitung

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