Zum Hauptinhalt springen

Pulver: «Der Kanton kann nicht alle Probleme dieser Welt lösen»

Regierungsrat Bernhard Pulver erklärt, warum die Steuerzahler die ganze Unterdeckung beheben sollen und wieso Leistungskürzungen in der Lehrerkasse schwieriger sind.

Fabian Schäfer
Bernhard Pulver, Regierungsrat.
Bernhard Pulver, Regierungsrat.
Andreas Blatter

Sie schlagen vor, dass der Kanton – die Allgemeinheit – die ganze Unterdeckung der staatlichen Pensionskassen beheben soll. Das sind zurzeit fast 3 Milliarden. Die Arbeitnehmer müssen sich nicht beteiligen. Werden die Steuerzahler das akzeptieren?

Bernhard Pulver: Ich hoffe es. Es ist ja auch nicht so, dass die Angestellten sich nicht beteiligen müssen. Da die Pensionskassen ihre Renditeprognosen senken, entstehen umgehend neue Lücken – und für diese kann der Kanton nicht auch noch aufkommen. Hier werden Leistungskürzungen nötig sein. Zudem werden die Arbeitnehmer im Beitragsprimat künftig auch das Risiko tiefer Renditen tragen. Damit, denke ich, ist die Opfersymmetrie gewahrt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen