Protest gegen das Sparpaket der Kantonsregierung

Hunderte Menschen haben am Montagnachmittag auf dem Münsterplatz gegen das kantonale Sparprogramm demonstriert.

Hunderte Menschen demonstrierten auf dem Münsterplatz gegen das Sparpaket.

(Bild: Nicole Philipp)

«Stoppt den Sparmurgang» oder «Armut lässt sich nicht wegsparen», stand auf den Transparenten und Schildern, welche die Demonstranten am Montag vor der kantonalen Finanzdirektion auf dem Münsterplatz in die Höhe hielten. Sie alle sind am späten Nachmittag dem Aufruf von verschiedenen Berufs- und Personalverbänden gefolgt und haben an der Kundgebung gegen das kantonale Sparpaket im Umfang von 185 Millionen Franken teilgenommen.

Die Organisatoren sprachen von 3000 Teilnehmern. Diese störten sich vor allem daran, dass wegen der Senkung der Gewinnsteuern für Unternehmen nun beim Service Public gespart werden muss. Verschiedene Redner aus dem Gesundheits-, dem Sozial- und dem Bildungsbereich sprachen über die Folgen der Abbaumassnahmen sowohl für die Institutionen wie auch die Patienten.

Lucia Schenk vom Berufsverband der Pflegefachfrauen sagte etwa, dass das Entlastungspaket eine Mehrbelastung für pflegebedürftige Menschen bedeute. Dies insbesondere aufgrund der Kürzungen bei der Spitex. Mehrere Redner wiesen zudem darauf hin, dass es zu Kostenverlagerungen in Bereiche wie die Ergänzungsleistungen kommen könnte.

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