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Projekt im Ried hätte einen schweren Stand

In Ried bei Niederwangen wird eine riesige Siedlung gebaut. Befürworter des Kulturlandschutzes erläutern an diesem Beispiel, ob und wie solche Projekte auf der grünen Wiese künftig noch möglich wären.

In den letzten Tagen sind in Ried bei Niederwangen Baumaschinen aufgefahren. Sie bereiten das Gelände vor für den Bau einer neuen Siedlung auf der grünen Wiese.
In den letzten Tagen sind in Ried bei Niederwangen Baumaschinen aufgefahren. Sie bereiten das Gelände vor für den Bau einer neuen Siedlung auf der grünen Wiese.
Stefan Anderegg

Bagger ziehen Schneisen, und Lastwagen führen Humus weg. Statt Weizen, Gras und Sonnenblumen wachsen im Ried in Niederwangen schon bald zwei- bis siebenstöckige Häuser mit 1000 Wohnungen aus dem Boden.

Für dieses Quartier geht Kulturland im Umfang von rund 62 Fussballfeldern unwiederbringlich verloren. Wäre dies noch möglich, wenn Kulturland besser geschützt sein wird und Bauland optimaler genutzt werden muss? Daniel Wachter, Vorsteher des kantonalen Amts für Gemeinden und Raumordnung, will das nicht komplett ausschliessen. «Am Ende bleibt dies auch künftig ein politischer Entscheid», sagte er am Freitag am Rande der Medienkonferenz zur Verschärfung der Regeln beim Bauen (siehe Spalte rechts).

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