Zum Hauptinhalt springen

Private Sicherheitsfirmen springen in die Bresche

Für die privaten Sicherheitsfirmen ist die Einheitspolizei ein Glücksfall. Immer mehr Gemeinden lagern einstige Polizeiaufgaben aus. Die Anforderungen an die Privaten gehen dabei weit auseinander.

Als Gemeindepräsident Andreas Hegg seiner Unzufriedenheit über die Polizeipräsenz in Lyss Luft machte, wartete er auch mit einem brisanten Lösungsvorschlag auf: Könne die Kantonspolizei ihre Präsenz nicht erhöhen, müsse man eben polizeiliche Kompetenzen an private Sicherheitsfirmen übertragen.

Konkret geht es hierbei um die Ausweiskontrolle im öffentlichen Raum, welche von den Privaten zwar durchgeführt wird, aber nur von der Polizei erzwungen werden kann. Dass staatliche Zwangsmassnahmen wie Ausweiskontrollen delegiert werden, ist aber unrealistisch. Wie die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern bestätigt, müssten diese Aufgaben bei der Polizei bleiben. Es komme oft vor, dass sich eine Person der Identitätsüberprüfung entziehen wolle und so Massnahmen nötig würden, die eine professionelle Ausbildung unumgänglich machten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.