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Prämienverbilligung wird deutlich reduziert

Der bernische Grosse Rat hat im Rahmen der grossen ASP-Spardebatte einen weiteren grossen Pflock eingeschlagen. Tausenden von Bernerinnen und Bernern wird die Verbilligung der Krankenkassenprämien gestrichen.

Am fünften Tag der Spardebatte entschied der Grosse Rat, die Schwerpunktfächer Russisch und Griechisch an den Berner Gymnasien zu streichen. Zudem werden die Gymnasien in Thun und Biel zusammengelegt. (27. November 2013)
Am fünften Tag der Spardebatte entschied der Grosse Rat, die Schwerpunktfächer Russisch und Griechisch an den Berner Gymnasien zu streichen. Zudem werden die Gymnasien in Thun und Biel zusammengelegt. (27. November 2013)
Claudia Salzmann
Jetzt wird im Kanton Bern die durchschnittliche Schülerzahl pro Klasse erhöht. Das wurde am vierten Tag der Spardebatte entschieden.
Jetzt wird im Kanton Bern die durchschnittliche Schülerzahl pro Klasse erhöht. Das wurde am vierten Tag der Spardebatte entschieden.
Andreas Blatter
Behinderte demonstrieren am Montag 18. November vor dem Rathaus gegen die geplanten Sparmassnahmen des Grossen Rates.
Behinderte demonstrieren am Montag 18. November vor dem Rathaus gegen die geplanten Sparmassnahmen des Grossen Rates.
Andreas Blatter
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Nächstes Jahr verlieren im Kanton Bern 47'000 Personen das Anrecht auf verbilligte Krankenkassenprämien. Der Grosse Rat kürzt den Beitrag um 24,33 Millionen Franken. SP und Grüne wollten diese Sparmassnahme abwenden.

Im Kanton Bern bezahlen rund 270'000 Personen ihre Krankenkassenprämien nicht vollständig selber. 2014 werden es 47000 weniger sein und ab 2015 gar 60'000. Der Grosse Rat kürzte gestern am dritten Tag der diesjährigen Budgetdebatte den Beitrag für Verbilligungen um 24,33 Millionen Franken. 2015 sollen es dann 35 Millionen Franken sein.

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