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Asylzentren: Leere Betten führen zu vielen Kündigungen

Der abgerissene Flüchtlingsstrom hat dazugeführt, dass die Heilsarmee als grösste Betreiberin von Asylunterkünften im Kanton Bern 160 Angestellte entlassen hat. Somit spart der Kanton Bern knapp 11 Millionen Franken.

Philippe Müller
Die Notunterkunft im Hochfeld in der Stadt Bern ist wie viele andere auch längst geschlossen.
Die Notunterkunft im Hochfeld in der Stadt Bern ist wie viele andere auch längst geschlossen.
Urs Baumann

Die Flüchtlingskrise ist im Kanton Bern längst auch eine Asylheimkrise. Während vor rund drei Jahren quasi über Nacht neue Asylzentren eröffnet werden mussten, ist der Flüchtlingsansturm längst vorbei.

Den fünf Asyl­sozialhilfestellen, die im Auftrag des Kantons die Unterkünfte ­betreiben, werden heute deutlich weniger Asylbewerber zugewiesen als zum Höhepunkt des Flüchtlingsstroms im Herbst 2015. Das bedeutet: Es fehlt ihnen automatisch auch an Geld, weil die Kollektivunterkünfte subjektfinanziert sind. Bund und Kanton zahlen nur für jede zu­gewiesene Person, nicht aber für leere Betten.

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