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Ozonwerte sind im Kanton Bern zu hoch

Auch im Kanton Bern sind die Ozonwerte zurzeit zu hoch. In den letzten Tagen wurde zwischen 140 und 150 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter gemessen.

In den Städten Bern, Biel, Thun und Langenthal, aber auch im Berner Jura, im Mittelland und im westlichen Oberland wurden erhöhte Ozonwerte gemessen. Das ist der Website der bernischen Volkswirtschaftsdirektion zu entnehmen.

Der Grenzwert liegt bei 120 Mikrogramm und wird sehr oft überschritten, in der Stadt Bern allein letztes Jahr 116-mal. Die Kantone informieren deshalb erst aktiv, wenn Werte von mehr als 180 Mikrogramm gemessen werden wie jetzt im Tessin.

Gewitter könnten entspannen

Die mässige Bise auf der Alpennordseite habe mitgeholfen, dass die Ozonwerte im Bernbiet bislang nicht noch stärker angestiegen seien, sagte Gerrit Nejedly, Leiter Immissionsschutz im beco Berner Wirtschaft.

Die ab Mittwochabend angekündigten Gewitter könnten die Lage in den Ballungszentren etwas entspannen - es sei denn, sie erreichten das Mittelland gar nicht. Allgemein dürften die Ozonwerte in den nächsten Tagen bei dem prognostizierten anhaltenden Sommerwetter eher weiter ansteigen.

In der Stadt Bern wurde der Maximalwert in den letzten acht Tagen stets überschritten, ebenso in Langenthal, Moutier und in Etzelkofen bei Fraubrunnen.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen

Laut Experten können bei Werten von 120 bis 150 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten. Betroffen sind vor allem Lungen- und Herzkreislaufkranke, Kinder und ältere Menschen.

Sportanlässe, Wanderungen, Velotouren und dergleichen sollten nach Möglichkeit in die Morgenstunden gelegt werden, mahnen Fachleute. Zu dieser Tageszeit sind die Ozonwerte normalerweise niedriger als am Nachmittag.

SDA/cls

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