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Ohne Impfung droht ein 21-tägiger Schulausschluss

Die Behörden machen Ernst mit ihrem Kampf gegen Masern. Der Berner Kantonsarzt gibt neu vor, dass bei einem Masernfall in einer Schule Ungeimpfte bis zu 21 Tage daheim bleiben müssen.

Ein Kind wird gegen Masern geimpft.
Ein Kind wird gegen Masern geimpft.
Keystone

Für die Behörden ist der Fall klar: Der Mensch gehört gegen Masern geimpft, die Krankheit ausgerottet.

Bund und Kantone lancierten deshalb 2013 eine Kampagne. Ohne Impfung gäbe es in der Schweiz jährlich 20 bis 30 Todesfälle wegen Masern, sagen sie. Wer sich impfe, so die Botschaft, schütze auch jene, die nicht geimpft werden können, etwa Säuglinge oder Menschen mit einer Immunschwäche. Zuletzt wurden vor der Fussball-WM ungeimpfte Weltenbummler daran erinnert, dass sie die Masern in Länder einzuschleppen drohen, die wie Brasilien die Krankheit eliminiert haben.

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