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Neue Strategie provoziert heftige Kritik

Mit der neuen Asylstrategie will die Regierung Flüchtlinge besser in den Arbeitsmarkt integrieren. Die Strategie dürfte allerdings teuer werden. Und im Übrigen bleibt das Papier so vage, dass alles auf einen Schiffbruch im Grossen Rat hindeutet.

Anerkannte und vorläufig aufgenommene Flüchtlinge leben auch nach Jahren in der Schweiz meist von der ­Sozialhilfe. Der Kanton Bern will sie nun besser ­integrieren.
Anerkannte und vorläufig aufgenommene Flüchtlinge leben auch nach Jahren in der Schweiz meist von der ­Sozialhilfe. Der Kanton Bern will sie nun besser ­integrieren.
Patric Spahni

Die Zahl der arbeitslosen Migranten in den bernischen Gemeinden steigt kontinuierlich. Es handle sich bei diesem Thema um nichts weniger als eine «finanz- und sozialpolitische Zeitbombe», sagte Felix Wolffers kürzlich. Als Leiter des stadtbernischen Sozialamtes und Co-Präsident der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) weiss Wolffers, wovon er spricht. Nach wie vor ­leben auch nach Jahren in der Schweiz über 80 Prozent der anerkannten und vorläufig auf­genommenen Flüchtlinge ganz oder teilweise von der Sozialhilfe.

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