Nach Burglind: 7,2 Millionen Franken für Berner Wälder

Der Regierungsrat hat einen Kredit von 7,2 Millionen Franken bewilligt, um die Sturmschäden in Berner Wäldern zu beseitigen. Der Wintersturm Burglind hatte im Kanton Bern etwa 400'000 Kubikmeter Holz geworfen.

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Es bestehe dringender Handlungsbedarf, um nach den Sturmschäden durch Burglind das Risiko eines Borkenkäferbefalls und Folgeschäden in Schutzwäldern zu verhindern, teilte der Kanton Bern am Donnerstag mit. Im Mittelpunkt der Sofortmassnahmen steht der Forstschutz in den Schutzwäldern.

Das Hauptziel sei es, die Massenvermehrung von Borkenkäfern auf geschädigten Fichten zu verhindern. Über 90 Prozent des Kredits fliessen in die Aufrüstung der Primärschäden in den entsprechenden Wäldern.

Unterstützt werden Kurse zur Arbeitssicherheit, um Unfälle bei den gefährlichen Sturmholz-Arbeiten zu vermeiden. Kantonsbeiträge sind auch für Waldbesitzerorganisationen vorgesehen. Die Regierung will damit die gemeinschaftliche Organisation der nötigen Waldarbeiten und der Vermarktung des Sturmholzes fördern.

Im Vergleich zum Orkan Lothar, der Ende 1999 eine Spur der Verwüstung durch die Schweiz gezogen hatte, halten sich die Schäden des Sturm Burglind in Grenzen. 1999 war die Sturmholzmenge zehnmal so gross.

mb/sda

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