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Minisanierung fürs Rathaus

Die 28 Millionen Franken teure Gesamtsanierung des Rathauses in Bern ist vom Tisch. Erneuert wird nur, was absolut nötig ist. Das kostet gerade mal 3,2 Millionen Franken. Dies hat der Grosse Rat beschlossen.

Blick in den Rathaussaal: Für eine neue Abstimmungsanlage reicht auch das gekürzte Sanierungsbudget.
Blick in den Rathaussaal: Für eine neue Abstimmungsanlage reicht auch das gekürzte Sanierungsbudget.
Peter Gerber

Die Forderung der grossrätlichen Finanzkommission, die Investitionen im Voranschlag 2013 seien um zusätzliche 50 Millionen Franken zu kürzen, lässt Grossratsmitglieder beim Geldausgeben und Investieren vorsichtiger werden – umso mehr, wenn es um einen Brocken von 28 Millionen Franken geht. Die vom Büro des Grossen Rates anvisierte umfassende Modernisierung des Rathauses (wir berichteten) wurde von der Mehrheit des Kantonsparlaments gestern zwar nicht grundsätzlich bestritten. Denn die letzte grosse Sanierung liegt bereits 70 Jahre zurück. Jedoch gehe es nicht an, an allen Ecken und Enden zu sparen, nur bei sich selbst nicht. Vor dem Hintergrund der schlechten Finanzlage komme die Totalsanierung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. «Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt», gab Thomas Heuberger (Grüne, Oberhofen), der die Planungsgruppe des Ratsbüros präsidiert, zu bedenken.

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