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Mehr Lohn = mehr Lehrer – geht diese Rechnung auf?

Primarlehrerinnen und -lehrer sollen ab dem kommenden Schuljahr zwischen 250 und 400 Franken im Monat mehr verdienen. Das soll den Beruf attraktiver machen – hofft der Regierungsrat.

Quentin Schlapbach
Die Berner Primarlehrkräfte würden in 17 von 21 Deutschschweizer Kantonen mehr verdienen als in Bern.
Die Berner Primarlehrkräfte würden in 17 von 21 Deutschschweizer Kantonen mehr verdienen als in Bern.
Keystone/Symbolbild

In der Schweiz spricht niemand gerne darüber, wie viel sie oder er verdient. Was monatlich auf dem Konto landet, gilt als Privatsache. Es gibt allerdings Berufsgattungen, deren Löhne von Gesetzes wegen offenliegen – jene der Lehrerinnen und Lehrer etwa.

Die Berner Lehrergilde musste sich dabei in der Vergangenheit stets etwas verhökert vorkommen. Ihre Löhne sind im interkantonalen Vergleich nämlich tief. Wer diesen Sommer im Kanton Bern anfing, als Primarlehrer zu arbeiten, hätte in 17 von 21 Deutschschweizer Kantonen mehr verdient. Nur gerade die Kantone Glarus, Graubünden und Appenzell Ausserrhoden zahlen den Ausbildnerinnen und Ausbildnern ihrer vier- bis zwölfjährigen Kinder einen tieferen Einstiegslohn als die Berner.

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