Meh Dräck!

Ballsport ist für einige Regierungsratskandidaten ein beliebter Zeitvertreib. Das bestätigt das Team des FC Berner Zeitung.

Nicht nur Lars Guggisberg (im Bild), sondern auch Roberto Bernasconi kann Fussball spielen.

Nicht nur Lars Guggisberg (im Bild), sondern auch Roberto Bernasconi kann Fussball spielen.

(Bild: Andreas Blatter)

Sandra Rutschi

Während Pierre Alain Schnegg (SVP) auf seiner Bocciabahn hinter dem Haus ­Kugeln wirft, kicken Roberto Bernasconi (SP) und Lars Guggisberg (SVP) das runde Leder. Und zwar ziemlich gut, wie Teammitglieder des FC Berner Zeitung beteuern. Sie haben die beiden bei Spielen gegen den SC Grossrat schon hautnah miterlebt.

Auch Christoph Ammann (SP) spielte einst Fussball. Heute hat er Freude am Töggelikasten, den er seinem Sohn schenkte. Im richtigen Fussball jedoch scheint Ammann nicht über alle Zweifel erhaben zu sein. An einem Besuch bei der Stadtberner SP sagte er, während seiner Studienzeit in Bern sei YB noch besser gewesen als heute. Im Bund-Blog «Zum runden Leder» ortete daraufhin jemand Wahrnehmungsstörungen beim SP-Mann. Denn als Ammann von 1989 bis 1997 studierte, stand es um YB rangmässig meist schlechter als heute.

Ammann – übrigens über­zeugter FC-Thun-Fan – hält an seinem Statement fest: «Damals hatten die YB-Spieler noch Dreck am Leibchen», meint er. Wenn YBs heutiges Fussball­kader so viel Einsatz zeigen würde wie die damaligen Spieler, ­wäre der Klub längst Meister ­geworden.

Berner Zeitung

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