«Man kann halt in Horrenbach-Buchen kein Tram bauen»

Sie habe den Stadt-Land-Zwist bei der Tramabstimmung schärfer erwartet, sagt Regierungsrätin Barbara Egger (SP). Die mangelhafte Solidarität unter den Berner Regionen hält sie aber für eine «ungesunde Entwicklung».

«Ich habe das negative Gefühl gegenüber dem Ostermundigen-Tram auf dem Land stärker erwartet»: Verkehrsdirektorin Barbara Egger-Jenzer (SP).

Am Sonntag hörte man zuerst nur von Nein-Mehrheiten der Berner Landbezirke zum Tram nach Ostermundigen. Frau Egger, wie verlief da Ihr Puls?Barbara Egger-Jenzer: Ich gebe zu, dass ich beim ersten Resultat aus dem Obersimmental mit zwei Dritteln Nein-Stimmen dachte: Das darf nicht wahr sein! Ich sagte zum meinem Mann: Jetzt wird das Tram abgelehnt. Er wies mich jedoch auf die absoluten Zahlen und die knappe Differenz zwischen Ja- und Nein-Stimmen hin. Ich schaute dann nur auf diese Differenz und wurde ruhiger. Gegen halb drei Uhr war schliesslich klar: Wenn die Stadt Bern deutlich Ja sagt, werden die Nein-Stimmen vom Land aufgefangen.

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