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«Lieber etwas zu früh in den Kindergarten als zu spät»

Rund 60 Prozent der Kindergärteler im Kanton Bern besuchen das erste Jahr nur mit reduziertem Pensum. Eine gute Lösung, sagt Margrit Stamm, Professorin für Erziehungswissenschaften.

Spielerisch soll die Kindergartenzeit sein, sagt Margrit Stamm, Professorin für Erziehungswissenschaften.

Spielerisch soll die Kindergartenzeit sein, sagt Margrit Stamm, Professorin für Erziehungswissenschaften.

(Bild: Nicole Philipp)

Margrit Stamm, wie finden Eltern heraus, ob ihr Kind parat ist für den Kindergarten?Margrit Stamm:Es gibt einige Anhaltspunkte, die bei dieser Entscheidung helfen. Ein Kind sollte sich beispielsweise drei Stunden von einer Bezugsperson trennen können. Weiter sollte sich das Kind in eine Gruppe einfügen können. Es sollte sich selber anziehen oder es am Lernen sein. Ein wichtiger Punkt ist, dass das Kind eine gewisse Frustrationstoleranz hat, also damit umgehen kann, wenn nicht jedes Bedürfnis sofort befriedigt wird.

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