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«Leistungsverträge wären eine Chance für die Kirche»

Grossrätin Franziska Schöni-Affolter fordert Kostentransparenz und eine Anpassung der kirchlichen Leistungen an die Bedürfnisse der Bevölkerung.

Die grünliberale Grossrätin Franziska Schöni-Affolter ist eine vehemente Kritikerin der Verflechtung von Kirche und Staat.
Die grünliberale Grossrätin Franziska Schöni-Affolter ist eine vehemente Kritikerin der Verflechtung von Kirche und Staat.
Andreas Blatter

Frau Schöni-Affolter, sind Sie mit dem Resultat des Berichts zum Verhältnis von Kirche und Kanton zufrieden?

Franziska Schöni-Affolter: Ich bin positiv überrascht. Zum einen zeigt der Bericht, dass die Kirche wertvolle Leistungen erbringt. Er zeigt jedoch auch klar auf, dass die heutige Verflechtung von Kirche und Kanton nicht mehr zeitgemäss ist. Zwar gibt es keine pfannenfertigen Lösungen, der Bericht macht aber deutlich, dass man die Entflechtung nun an die Hand nehmen muss.

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