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Kredite für Hochwasserschutz genehmigt

Das Berner Kantonsparlament hat am Mittwoch zwei Kredite für den Hochwasserschutz genehmigt.

Die Gürbe (Mitte, im Halbkreis) und die Aare sind im Mai 1999 beim Belpmoesli über die Ufer getreten. Damals wurden mehrere Hochwasserschutzprojekte aufgegleist.
Die Gürbe (Mitte, im Halbkreis) und die Aare sind im Mai 1999 beim Belpmoesli über die Ufer getreten. Damals wurden mehrere Hochwasserschutzprojekte aufgegleist.
Keystone

Der Grosse Rat sagte Ja zu 20 Millionen Franken für Schutzmassnahmen bei der Gürbemündung in der Aare sowie zu 2,5 Millionen Franken für den Hochwasserschutz an der Kleinen Simme. Die Hochwasserschutzmassnahmen an der Aare/Gürbemündung sind eines von 25 Hochwasserschutzprojekten entlang der Aare zwischen Thun und Bern. Aufgegleist wurden die Projekte nach der Hochwasserkatastrophe von 1999. Dabei soll die Aare wieder mehr Platz erhalten.

Die Trinkwasserfassungen beidseits der Aare in Muri und Köniz sollen weiter betrieben werden. Die beiden Fassungen sind nach Ansicht der Kantonsregierung standortgebunden und von überregionalem Interesse, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Die Fassungen sollen durch Dammbauten vor Hochwasser geschützt werden.

In Zweisimmen sind Rückhaltebecken für Holz und Geschiebe geplant. Zudem sollen die Schwimmbadsperre saniert, die Bachsohle im Dorf abgesenkt und die Allmendbrücke verschalt werden. Die Gesamtkosten der Massnahmen belaufen sich auf 7,5 Millionen Franken.

Die Kleine Simme ist ein Bach, der in der Region Saanenmöser entspringt und im flachen Talkessel von Zweisimmen in die von der Lenk herkommende Grosse Simme fliesst.

SDA

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