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Kommission will besseren Lohnaufstieg für Kantonspersonal

Der verbesserte Lohnaufstieg für die bernischen Lehrer und das Staatspersonal ist näher gerückt: Die vorberatende Kommission des Grossen Rates hat einen entsprechenden Grundsatzentscheid gefasst.

Zumindest Rotationsgewinne sollen für den Gehaltsaufstieg verwendet werden.
Zumindest Rotationsgewinne sollen für den Gehaltsaufstieg verwendet werden.
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Sie hat sich erneut mit der regierungsrätlichen Vorlage zur Lohnsituation befasst und empfiehlt dem Grossen Rat, in zweiter Lesung zumindest eine Absichtserklärung gesetzlich zu verankern. Der Regierungsrat soll demnach jährlich den Anteil der Gehaltssumme so festlegen, dass damit die Ziele des Gehaltssystems erreicht werden können.

In «ausserordentlichen Finanzlagen» kann die Regierung die Mittel zwar ganz oder teilweise reduzieren. Sie soll aber «zumindest denjenigen Gehaltsaufstieg gewähren, der sich innerhalb der bestehenden Lohnsumme finanzieren lässt».

Im Klartext bedeute dies, dass künftig zumindest die Rotationsgewinne für den Gehaltsaufstieg verwendet würden, freut sich die EVP in einem Communiqué. Rotationsgewinne entstehen, wenn zum Beispiel jemand pensioniert wird und die Stelle durch eine Person mit tieferem Lohnniveau besetzt wird.

Die Grosse Rat hatte im Juni in erster Lesung über die Änderungen im Gesetz über die Anstellung der Lehrkräfte (LAG) und im Personalgesetz beraten. Die vorberatende Kommission wird die Vorlage im August formell einer Schlussabstimmung unterziehen; dann ist wieder der Grosse Rat am Zug.

SDA/mas

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