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Könizer Sozialvorsteher will Sozialhilfe kürzen

Der Sozialvorsteher von Köniz, SVP-Grossrat Ueli Studer, verlangt eine Reduktion der Ansätze der Sozialhilfe um 10 Prozent. Im Vergleich mit Familien, die sich ohne staatliche Unterstützung durchschlügen, sei die Sozialhilfe heute zu grosszügig.

Sozialhilfebezüger seien nicht zwingend die Ärmsten, sagt Studer.
Sozialhilfebezüger seien nicht zwingend die Ärmsten, sagt Studer.
Andreas Blatter

Herr Studer, warum wollen Sie die Sozialhilfe kürzen?Ueli Studer: Bekanntlich muss der Kanton Bern stark sparen, wenn er seinen Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen will. In der Sozialhilfe sind die Kosten in den letzten Jahren massiv gestiegen. Da liegt es nahe, auch hier nach Kostenoptimierungen zu suchen. Aus meiner Sicht drängt sich eine Kürzung auch aus anderen Gründen auf. Sozialhilfebezüger erhalten heute im Vergleich mit Erwerbstätigen zu viel Geld.

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