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Millionenloch: Kinderspital droht Leistungsabbau

Wegen der Sparrunden des Kantons und einer fehlerhaften Tarifstruktur droht dem Inselspital möglicherweise ein Leistungsabbau. Besonders unter Druck geraten Service-public-Leistungen wie die Kinderklinik.

Kindermedizin ist aufwendig und teuer: Am Inselspital Bern wird der chronisch defizitäre Bereich querfinanziert.
Kindermedizin ist aufwendig und teuer: Am Inselspital Bern wird der chronisch defizitäre Bereich querfinanziert.
Keystone

Seit 2012 herrscht unter den Schweizer Spitälern Wettbewerb. Fast genauso lange wird über die Finanzierung der Service-public-Leistungen am Berner Inselspital diskutiert – also über jene Angebote, die nicht oder nur ungenügend durch die Krankenkassen abgegolten, aber vom Kanton verlangt werden.

Die Sparrunde 2013 des Kantons hat die Situation zusätzlich verschärft. Jetzt schlägt Joseph Rohrer, der Präsident des Verwaltungsrats der Insel-Gruppe, Alarm: Die Finanzierung solcher Leistungen gerate zunehmend unter Druck. «Aufgrund der schwierigen Tarifverhandlungen mit den Krankenkassen rechnen wir in den kommenden Jahren mit sinkenden Erträgen», sagt Rohrer.

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