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Kein E-Voting bei den nationalen Wahlen im Herbst

Der Kanton Genf stellt sein E-Voting-System ein – das wirkt sich auch auf im Kanton Bern stimmberechtigte Auslandschweizer aus.

An den eidgenössischen Wahlen im Herbst können Auslandberner nicht elektronisch teilnehmen.
An den eidgenössischen Wahlen im Herbst können Auslandberner nicht elektronisch teilnehmen.
Keystone

Stimmberechtigte des Kantons Bern, die im Ausland leben, können bei den eidgenössischen Wahlen im November nicht elektronisch abstimmen. Das teilte die Staatskanzlei des Kantons Bern am Mittwoch mit. Der Grund: Der Kanton Genf hat sein E-Voting-System, das der Kanton Bern bisher genutzt hat, per sofort eingestellt.

Im vergangenen November hatte der Kanton Genf noch angekündigt, das System nicht mehr weiterzuentwickeln und per Ende Februar 2020 zu beenden. Weil jetzt das Aus des Systems schon früher kommt, steht den stimmberechtigten Auslandschweizern im Kanton Bern bei den Wahlen im Herbst und bei den folgenden Abstimmungen der elektronische Kanal nicht zur Verfügung.

Laut der Mitteilung der Staatskanzlei waren die rund 18'000 im Kanton Bern stimmberechtigten Auslandschweizer seit 2012 auf dem E-Voting-System des Kantons Genf beherbergt. Zuletzt hätten rund 70 Prozent der Stimmenden den elektronischen und nur noch rund 30 Prozent den brieflichen Stimmkanal benutzt. Die 25 Abstimmungen mit dem Genfer E-Voting-System seien alle problemlos verlaufen.

Als Folge der Einstellung dieses Systems prüfe die Staatskanzlei jetzt eine Zusammenarbeit mit der Post Schweiz AG als verbleibender E-Voting-Anbieterin.

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