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Kantonale Lehrmittelverlage zusammenlegen

Die Lehrmittelverlage der Kantone Aargau und Bern sollen zusammengelegt werden. Um die Voraussetzung dafür zu schaffen, beantragt der Aargauer Regierungrat die Aufhebung des Dekretes über die Errichtung eines staatlichen Lehrmittelverlages.

Der Vorschlag zur Zusammenlegung sei von Bern gemacht worden, heisst es in der Botschaft des Regierungsrates vom Freitag. Das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) schätze dieses Angebot als günstig ein, um seinen Verlag für die Herausforderungen der Zukunft in eine gute Position zu bringen.

Eine Bewertung der beiden Verlage habe ergeben, dass der Kanton Aargau für eine paritätische Beteiligung am fusionierten Verlag seinen Verlag sowie eine Ausgleichszahlung von 1,2 Millionen Franken einbringen müsse. Als mögliche Standorte sind Bern für den Verlag und Zofingen für den Vertrieb vorgesehen.

Mit der Zusammführung des Aargauer Lehrmittelverlages mit dem Berner Schulverlag könne das unternehmerische Risiko geteilt werden, hält der Regierungsrat fest. Für die Gemeinden ändere sich nichts. Sie könnten weiterhin von günstigen und qualitativ hochstehenden Lehrmitteln profitieren.

Die Fusion der beiden Verlage ist auf den Sommer 2009 geplant. Den meisten der elf beim Aargauer Lehrmittelverlag angestellten Mitarbeitenden könnten voraussichtlich Stellen im neuen Verlag angeboten werden, heisst es in der Botschaft.

Nach dem Willen einer Mehrheit des Aargauer Grossen Rates sollte der Lehrmittelverlag privatisiert werden. Mit knappem Mehr wurde im Juli 2006 gegen den Willen des Regierungsrates eine Motion der FDP gutgeheissen.

SDA/mus

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