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Kanton will Masterplan für das Inforama

Die Landwirtschaftsschule Inforama soll ein strategisch-räumliches Betriebskonzept erhalten. Dazu gehört eine Standort-Strategie für jeden der sechs Inforama-Standorte.

Die Infrastruktur genüge nicht an allen Standorten den heutigen Anforderungen, heisst es in einer Mitteilung. Unser Bild zeigt das Inforama Rütti bei Zollikofen.
Die Infrastruktur genüge nicht an allen Standorten den heutigen Anforderungen, heisst es in einer Mitteilung. Unser Bild zeigt das Inforama Rütti bei Zollikofen.
Franziska Scheidegger

Der Kanton Bern lässt von einem externen Fachbüro ein strategisch-räumliches Betriebskonzept für das Inforama erstellen, die grösste Landwirtschaftsschule der Schweiz. Auf diese Weise will der Kanton Bern sicherstellen, dass Investitionen zur richtigen Zeit am richtigen Ort erfolgen.

Zum strategisch-räumlichen Betriebskonzept wird eine Standort-Strategie für jeden der sechs Inforama-Standorte gehören, wie die kantonale Volkswirtschaftsdirektion am Freitag mitteilte. Die Arbeiten beginnen in den kommenden Wochen. Bis Mitte 2020 soll ein Masterplan vorliegen.

Der Kanton Bern ist laut der Mitteilung der grösste Agrarkanton in der Schweiz. Bern will den Landwirtinnen und Landwirten in der Bildung und der Beratung beste Voraussetzungen bieten. Das heisse, schreibt die Volkswirtschaftsdirektion, ein modernes, kompetentes und wettbewerbsfähiges Inforama zu haben.

Die heutige Infrastruktur genüge aber den Anforderungen an einen modernen Schul- und Beratungsbetrieb teilweise nicht mehr. Inforama-Standorte sind die Rütti Zollikofen, Hondrich im Berner Oberland, Bärau im Emmental, Oeschberg bei Koppigen, Ins im Seeland und Waldhof in Langenthal.

Die sechs Standorte haben verschiedene Bildungsschwerpunkte, wie der Inforama-Internetseite zu entnehmen ist. Beratung im Obst- und Rebbau gibt es beispielsweise in Oeschberg. Das Inforama Seeland ist im Gemüsebau spezialisiert.

SDA/ske

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