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Kanton will Berner Bauern grüner machen

Berner Bauern sollen zu energiesparendem und klimaschonendem Arbeiten animiert werden. Kernstück eines Projekts der Volkswirtschaftsdirektion ist der Klima- und Energiecheck.

Wo und wie können die Bauern Energie sparen?
Wo und wie können die Bauern Energie sparen?
Ueli Steiner

Die bernische Volkswirtschaftsdirektion möchte die Bauern zu klimaschonendem und stromsparendem Arbeiten animieren. In einem zweijährigen Pilotprojekt prüft sie, welche Massnahmen für die Umwelt sinnvoll sind - und sich für die Landwirtschaftsbetriebe finanziell lohnen.

Kernstück des Projekts ist ein Klima- und Energiecheck, den die Volkswirtschaftsdirektion (Vol) im Rahmen des Pilots entwickeln möchte. Mit diesem soll das Reduktionspotenzial eines Landwirtschaftsbetriebs in diesem Bereich ermittelt werden, wie die Vol am Freitag mitteilte.

Anschliessend soll aufgezeigt werden, welche Massnahmen in den Bereichen Energieeffizienz und Klimaschutz für den Betrieb am geeignetsten sind. Ein spezielles Augenmerk legt der Pilot auch auf das Potenzial der Landwirtschaftsbetriebe, erneuerbare Energien zu produzieren.

Energie- und Klimaberatung im Kanton Bern

Aufgrund der im Pilotprojekt gesammelten Erfahrungen entscheidet der Kanton, ob eine landwirtschaftliche Energie- und Klimaberatung im Kanton Bern grossflächig eingeführt wird.

Die Förderung der Energieeffizienz und eine Stärkung der Cleantech-Kompetenz in der Berner Landwirtschaft ist nötig, weil diese mit ihren 11'000 Betrieben «ressourcen- und energieintensiv» ist, heisst es in der Mitteilung weiter.

Wie die Vol betont, geht mit der Verbesserung der Energieeffizienz auch eine Senkung der Produktionskosten einher. Insbesondere für intensive Tierhaltungs- und Spezialkulturbetriebe sei dies auch aus wirtschaftlicher Sicht relevant. Neben den Behörden sind auch Vertreter des «Berner Bauern Verbandes» (BEBV) und der Berner Fachhochschule in der Projektgruppe vertreten.

SDA/tag

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