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Kanton spart bei den Ärmsten

Die Ausgaben für Ergänzungsleistungen (EL) zeigen nur in eine Richtung – nach oben. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Regierungsrat etlichen Bezügern die Leistungen kürzte.

Rund 9 Prozent der Bezüger von Ergänzungsleistungen im Kanton Bern haben schmerzliche Einbussen in Kauf zu nehmen.
Rund 9 Prozent der Bezüger von Ergänzungsleistungen im Kanton Bern haben schmerzliche Einbussen in Kauf zu nehmen.
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Sozialpolitisch gehört der Kanton Bern trotz schmaler Finanzdecke zu den grosszügigeren Kantonen. Zumindest bei den Ergänzungsleistungen (EL) kann man das nicht mehr behaupten. Hier hat der Regierungsrat seit Anfang Jahr das Sparpotenzial ausgeschöpft.

Rund 9 Prozent der Rentnerinnen und Rentner im Kanton Bern müssen daher mit geringeren EL Vorlieb nehmen. Betroffen sind jene, die nur einen geringen Anspruch haben. Denn neu entspricht die Mindesthöhe der EL nicht mehr der durchschnittlichen Krankenkassenprämie, sondern der maximalen Prämienverbilligung (IPV) im Kanton Bern. Sie beträgt je nach Prämienregion 200, 175 oder 160 Franken im Monat. Das ist deutlich weniger als die bisher geltende durchschnittliche Krankenkassenprämie.

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