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Kanton Bern verschärft die Gangart gegen Hooligans

Der Berner Grosse Rat sprach sich gestern deutlich für den Beitritt zum verschärften Hooligan-Konkordat aus. Der Rückweisungsantrag der Gegner war chancenlos.

Der bernische Polizei- und Militärdirektor Hans-Jürg Käser freut sich über das Resultat der Abstimmung.
Der bernische Polizei- und Militärdirektor Hans-Jürg Käser freut sich über das Resultat der Abstimmung.
Andreas Blatter
So stimmten die Gemeinden im Kanton Bern ab.
So stimmten die Gemeinden im Kanton Bern ab.
Grafik DB/Quelle Kanton Bern
Serie Regierungsrats-Kandidaten: Hans-Jürg Käser. © Andreas Blatter
Serie Regierungsrats-Kandidaten: Hans-Jürg Käser. © Andreas Blatter
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Die Debatte über den Beitritt des Kantons Bern zum Hooligan-Konkordat entwickelte sich gestern im Grossen Rat zur veritablen Redeschlacht. Nach den acht Fraktionssprechern meldeten sich noch 13 Einzelsprecher zu Wort. Am Ende der fast dreistündigen und streckenweise sehr emotionalen Debatte stellte sich das Parlament dann aber mit 108 zu 39 Stimmen hinter die Verschärfung des bestehenden Konkordats. «Wir haben die Nase voll von Gewalt in und um die Sportstadien», rief FDP-Sprecher und Parteipräsident Pierre-Yves Grivel (Biel). Der Staat dürfe sich nicht von einzelnen, gewaltbereiten Fans vorführen lassen, sagte EVP-Sprecher Ruedi Löffel (Münchenbuchsee). «Wir brauchen griffige Massnahmen.» Die Steuerzahler seien nicht mehr gewillt, ständig für die Folgen der Ausschreitungen zu zahlen, sagte Peter Bonsack (Kallnach) namens der EDU.

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