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Kanton vergibt sechs Literaturpreise

Das Berner Amt für Kultur zeichnet dieses Jahr sechs Autoren aus. Dazu gibts Schreibstipendien. Und eine Würdigung für eine verlegerische Leistung.

fs

Neunzig Werke hat die deutschsprachige Literaturkommission des Kantons Bern in der Saison 2017/2018 evaluiert: Bücher, Theaterstücke, Hörbucher, Hörspiele, Spoken-Word-Texte und Audio-CDs. Seit Mittwoch nun steht fest, welche davon mit Literaturpreisen ausgezeichnet werden.

Je 10'000 Franken gehen an die Theaterautorin Gornaya für das in Bern uraufgeführte Stück «Island. Als Freunde sind wir er­barmungslos», an Bettina Gugger für ihre Kurzgeschichtensammlung «Ministerium für Liebe», an Barbara Lutz für ihren Roman «Keinen Seufzer wert», an Lukas Hartmann für seinen Roman «Ein Bild von Lydia» sowie an die Dichter Beat Sterchi («Aber gibt es keins») und Raphael Urweider («Wildern»).

5000 Franken für seine editorische Leistung erhält der Publizist Fredi Lerch, der im Buch «Walter Vogt: hani xeit» eine Auswahl von Vogts Mundarttexten publiziert hat. Lerch lade mit der Sammlung zur «anregenden Wiederentdeckung des fast in Vergessenheit geratenen Wegbereiters der Spoken-Word-Szene ein», schreibt der Kanton.

Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten ihre Auszeichnungen am 26. Juni in der Berner Dampfzentrale. Ebenfalls geehrt werden an dem Anlass die Empfängerinnen und Empfänger der Schreibstipendien: Je 10'000 Franken gehen an Gornaya, Sandra Künzi, Wilfried Meichtry und Levin Westermann. Die Ausgezeichneten gehen im November auf eine Lesereise durch den Kanton. Sie machen in Langnau, Biel, Schwarzenburg, Langenthal, Ins und Spiez halt.

(pd)

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