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Kanton Bern löst Asyl-Alarm aus

Der Berner Regierungsrat verpflichtet die Gemeinden, neue Unterkünfte für Asylsuchende zu eröffnen. Grund dafür ist die «aktuelle Migrationswelle».

Der Bund rechnet mit 600 neuen Asylgesuchen pro Woche.Viele Kantone haben zu wenig Unterkünfte.
Der Bund rechnet mit 600 neuen Asylgesuchen pro Woche.Viele Kantone haben zu wenig Unterkünfte.
Christian Pfander

Die Regierung hat die aktuelle Situation im Asylbereich gestern zur Notlage erklärt. Sie hat deshalb beschlossen, dass die Gemeinden weitere Unterkünfte für Asylsuchende zur Verfügung stellen müssen. Konkret sollen in Bern, Burgdorf, Hindelbank, Ittigen, Moosseedorf und Ostermundigen «kurzfristig belegbare und geeignete» Zivilschutzanlagen als Notunterkünfte für Asylsuchende geöffnet werden. Die damit beauftragte Polizei- und Militärdirektion wird zudem ermächtigt, bei Bedarf weitere Zivilschutzanlagen in anderen Gemeinden in Betrieb zu nehmen.

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