Kanton Bern fordert Bekenntnis zu regionaler Verankerung

Der Kanton Bern will, dass die SRG dazu verpflichtet wird, in Bern starke Informationsredaktionen zu betreiben.

<b>Geht es nach dem Kanton</b>, soll es in Bern weiterhin starke Informationsredaktionen der SRG geben. Auf dem Bild: Das Radiostudio an der Schwarztorstrasse.<p class='credit'>(Bild: Keystone)</p>

Geht es nach dem Kanton, soll es in Bern weiterhin starke Informationsredaktionen der SRG geben. Auf dem Bild: Das Radiostudio an der Schwarztorstrasse.

(Bild: Keystone)

Der Kanton Bern sagt grundsätzlich Ja zum neuen Bundesgesetz über elektronische Medien. Er pocht aber gleichzeitig auf die regionale Verankerung. So soll etwa die SRG verpflichtet werden, im politischen Zentrum Bern starke Informationsredaktionen zu betreiben.

Die privaten Radio- und Fernsehstationen, die im Kanton Bern mehrheitlich relativ dünn besiedelte, marktschwache Regionen abdecken, sollen mehr Planungs- und Investitionssicherheit erhalten. Ihre Konzessionen sollen jeweils zehn Jahre gültig sein, schreibt die Staatskanzlei in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Zudem verlangt die Berner Kantonsregierung, dass sie angemessene Beiträge erhalten. Dies gelte insbesondere für diejenigen Medien, die in zwei Sprachen senden. Weiter befürwortet der Regierungsrat in seiner Vernehmlassungsantwort, dass das neue Gesetz auch eine Unterstützung von Nachrichtenagenturen wie Keystone-SDA ermöglicht.

chh/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt