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Kältester Morgen des Jahres

Der Kanton Bern hat am Montagmorgen die bisher kälteste Nacht des Jahres erlebt. In Bern sank das Thermometer auf -13,5 Grad.

Frostige Nacht im Berner Mittelland: Das Thermometer sank auf bis zu -13,5 Grad.
Frostige Nacht im Berner Mittelland: Das Thermometer sank auf bis zu -13,5 Grad.
Bern Inäbit

Wer am Montagmorgen aus dem Haus musste, dem schlug eine eisige Kälte entgegen. «Der Kanton Bern erlebte eine sehr frostige Nacht», sagt Meteorologe Roger Perret vom Wetterdienst Meteonews auf Anfrage. Im Grossraum Bern lagen die Temperaturen zwischen -10 und -13,5 Grad. Damit sei dies nicht nur die kälteste Nacht des Winters, sondern des ganzen Jahres gewesen. «Der Januar und Februar 2014 waren extrem milde Monate, die Temperatur sind Anfang des Jahres nie unter -10 Grad gesunken», erklärt Perret.

Der kälteste Ort im Kanton war auf dem Jungfraujoch. Dort zeigte das Thermometer -24,5 Grad an. Weiter unten in Interlaken und Thun waren es noch -8 Grad. Dies sei dem Seeeffekt zu verdanken, so Perret. Die Wassertemperatur in Thuner- und Brienzersee betrage derzeit 4 bis 5 Grad. Dadurch werde auch die Luft erwärmt.

Ab Silvester milder

Schweizweit war es in tieferen Lagen mit minus 20 Grad in Hallau SH und mit minus 17,5 Grad in Tänikon TG am kältesten. Die Messstation Zürich-Flughafen zeigte minus 16,6 Grad an. In der Höhe war es örtlich sogar noch kälter: So wurden in La Brévine im Neuenburger Jura minus 28,8 Grad gemessen.

Bis Silvester bleibt es im Flachland frostig bei Tiefstwerten um die -5 Grad. Im Berner Oberland sollen nochmals rund fünf Zentimeter Schnee dazukommen. Ab Neujahr steigen die Temperaturen etwas an. In der Höhe wird es bereits ab Silvester milder, am Freitag liegt die Nullgradgrenze bei rund 2500 Meter. Dazu wird es in der Höhe an Silvester immer sonniger, der Start ins neue Jahr wird sogar meist sonnig.

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