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Im schlimmsten Fall muss Mike Shiva Bussen und Nachsteuern zahlen

Mike Shiva ist ins Visier der Berner Steuerbehörden geraten: Diese haben gegen den TV-Hellseher ein Verfahren durchgeführt und abgeschlossen.

Musste sich von den Berner Steuerbehörden in die Karten gucken lassen: TV-Hellseher Mike Shiva.
Musste sich von den Berner Steuerbehörden in die Karten gucken lassen: TV-Hellseher Mike Shiva.
Markus Grunder

Wie die Steuerverwaltung des Kantons Bern gegenüber TeleBasel bestätigte, sei gegen Mike Shiva ein Nach- und Steuerstrafverfahren durchgeführt und abgeschlossen worden. Es gehe um einen hohen sechsstelligen Betrag, den Shiva nicht deklariert habe, meldete der Basler Lokalsender in seiner Sendung «7vor7» vom Mittwoch.

Ob sich Shiva, der mit bürgerlichem Namen Michel Wehner heisst, wirklich etwas zuschulden hat kommen lassen, war bei der Steuerverwaltung nicht zu erfahren. Die Behörde äussere sich nicht über das «Ergebnis der erwähnten Verfahren und damit auch nicht über allfällige Frankenbeträge», hiess es am Donnerstag auf Anfrage. Auch zum Steuerbezug machte die Steuerverwaltung mit Hinweis auf das Steuergeheimnis keine Angaben.

Bussen und Nachsteuern möglich

Hingegen erklärte Steuerverwalter Bruno Knüsel, was es mit Nach- und Steuerstrafverfahren auf sich hat: Solche werden durchgeführt, wenn der Verdacht besteht, dass eine steuerpflichtige Person nicht alle Einkünfte und Vermögen deklariert hat. Knüsel: «Falls sich dieser Verdacht bestätigt, werden Nachsteuern erhoben und Bussen verhängt.»

Die Steuerschulden sollen aus der Zeit stammen, in der Shiva seine TV-Studios in Thun betrieben hatte. Seit März 2011 sendet shiva.tv von Basel aus.

TeleBasel hat den Geschäftsführer von shiva.tv zum Sachverhalt vor der Kamera befragt. Doch dann untersagte das Unternehmen dem Sender, das Material zu senden. Auch bernerzeitung.ch hat um eine Stellungnahme gebeten, bisher aber keine Antwort erhalten.

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