Ihre letzten Projekte als Regierungsrätin

Die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer (SP) will ihre Amtszeit mit «Herzensangelegenheiten» beenden.

Noch rund fünf Monate ist Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer im Amt.<p class='credit'>(Bild: Patric Spahni)</p>

Noch rund fünf Monate ist Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer im Amt.

(Bild: Patric Spahni)

Vor ihrem letzten Arbeitstag am 31. Mai will sich die bernische Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer noch mit einigen Herzensangelegenheiten befassen. Dazu gehört der Einsatz für das Tram Bern-Ostermundigen, wie sie im jüngsten Newsletter vom Donnerstag berichtet.

Die Vorlage kommt am 4. März vors kantonale Stimmvolk. Nach Überzeugung der Verkehrsdirektorin liesse sich mit dem Bau einer Tramlinie ein grosser Teil der Verkehrsprobleme auf der Achse Bern-Ostermundigen lösen. Der Kantonsbeitrag wird aus Kreisen der SVP und der Grünalternativen bekämpft.

Bauen für die Bildung

Als Baudirektorin möchte Egger-Jenzer drei Bildungsprojekte voranbringen. Dabei geht es um den Projektierungskredit für den Campus Bern der Berner Fachhochschule (BFH) im Weyermannshaus, um den Wettbewerbskredit für den Campus der Technischen Fachschule in Burgdorf sowie um das Campus Biel der BFH.

Ihren letzten Auftritt im Parlament hat Barbara Egger-Jenzer im März. Die Energiedirektorin hofft, dannzumal die Energiegesetzrevision abschliessen zu können. Diese bringe «keine Revolution, dafür aber soliden Fortschritt in Richtung Energieeffizienz und Erneuerbare».

Die Sozialdemokratin Barbara Egger-Jenzer gehört dem bernischen Regierungsrat seit 2002 an. Im kommenden Frühling stellt sich die 61-Jährige nicht mehr der Wiederwahl.

mb/sda

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