Zum Hauptinhalt springen

Hooligan-Konkordat: Referendum kommt zustande

Im Kanton Bern wird das Stimmvolk im kommenden Jahr definitiv über die Verschärfung des Hooligan-Konkordats abstimmen: Der bernische Regierungsrat hat das Referendum als zustande gekommen erklärt.

Die 11'626 Unterschriften wurden Mitte August bei der Staatskanzlei Bern eingereicht.
Die 11'626 Unterschriften wurden Mitte August bei der Staatskanzlei Bern eingereicht.
zvg/il-photography.ch
Damit sollte einer Abstimmung über die Verschärfung des Hooligan-Konkordates wohl nichts mehr im Wege stehen.
Damit sollte einer Abstimmung über die Verschärfung des Hooligan-Konkordates wohl nichts mehr im Wege stehen.
zvg/il-photography.ch
«Die Polizei leistete 2012 20'000 Einsatzstunden rund um die YB-Spiele», rechnete Sicherheitsdirektor Nause vor.
«Die Polizei leistete 2012 20'000 Einsatzstunden rund um die YB-Spiele», rechnete Sicherheitsdirektor Nause vor.
Urs Lindt
1 / 9

Die Kantonsregierung teilte am Donnerstag mit, nach der Überprüfung der Unterschriften durch die Staatskanzlei seien 11'461 Unterschriften gültig. Das sind 1461 mehr, als fürs Zustandekommen eines Referendums nötig sind.

Als das Referendumskomitee die Unterschriften Mitte August der Staatskanzlei überreichte, war die Rede von 11'626 bereits von den Gemeinden beglaubigten Unterschriften. Nun sind also nicht ganz so viele gültig, doch hat es fürs Zustandekommen des Referendums immer noch klar gereicht. Im Vordergrund als Termine für die Volksabstimmung stehen gemäss Aussagen eines Vertreters der Staatskanzlei von Mitte August der 9. Februar 2014 und der 18. Mai 2014.

Das Referendum richtet sich gegen die vom bernischen Grossen Rat im März genehmigten Änderungen des kantonalen Konkordats über Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen. Das Komitee hält die Verschärfung der bestehenden Regeln für unnötig und unverhältnismässig.

Kernstück des verschärften Konkordats ist eine Bewilligungspflicht für Fussball- und Eishockeyspiele der höchsten Klasse. Für die Bewilligung sind die Gemeinden zuständig. Sie haben die Möglichkeit, die Bewilligung mit Auflagen zu versehen. Dazu gehören etwa die Anreise per Kombiticket oder ein Alkoholverbot im Stadion.

SDA/dln

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch