Zum Hauptinhalt springen

Hooligan-Konkordat kommt im Februar zur Abstimmung

Nach erfolgreichem Referendum, wird das Berner Stimmvolk im Februar über die Verschärfung des Hooligan-Konkordats abstimmen.

Die 11'626 Unterschriften wurden Mitte August bei der Staatskanzlei Bern eingereicht.
Die 11'626 Unterschriften wurden Mitte August bei der Staatskanzlei Bern eingereicht.
zvg/il-photography.ch
Damit sollte einer Abstimmung über die Verschärfung des Hooligan-Konkordates wohl nichts mehr im Wege stehen.
Damit sollte einer Abstimmung über die Verschärfung des Hooligan-Konkordates wohl nichts mehr im Wege stehen.
zvg/il-photography.ch
«Die Polizei leistete 2012 20'000 Einsatzstunden rund um die YB-Spiele», rechnete Sicherheitsdirektor Nause vor.
«Die Polizei leistete 2012 20'000 Einsatzstunden rund um die YB-Spiele», rechnete Sicherheitsdirektor Nause vor.
Urs Lindt
1 / 9

Am 9. Februar 2014 wird das Berner Stimmvolk über die Verschärfung des Hooligan-Konkordats abstimmen, wie der Berner Regierungsrat am Donnerstag mitteilt. An diesem Sonntag finden auch drei eidgenössische Volksabstimmungen statt. Ein überparteiliches Komitee hatte im vergangenem Frühling das Referendum ergriffen.

Dem Komitee gehören Politikerinnen und Politiker unterschiedlichster Couleur an vom SVP-Hardliner Thomas Fuchs bis zum PdA-Stadtrat Rolf Zbinden. Auch Schriftsteller Pedro Lenz und Züri-West-Frontmann Kuno Lauener gehören der Gruppe an. Unterstützt wird das Komitee von zahlreichen Fan-Organisationen sowie verschiedenen Parteien.

Das Referendum richtet sich gegen die vom bernischen Grossen Rat im März genehmigten Änderungen des kantonalen Konkordats über Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen. Das Komitee hält die Verschärfung der bestehenden Regeln für unnötig und unverhältnismässig.

Kernstück des verschärften Konkordats ist eine Bewilligungspflicht für Fussball- und Eishockeyspiele der höchsten Klasse. Für die Bewilligung sind die Gemeinden zuständig. Sie haben die Möglichkeit, die Bewilligung mit Auflagen zu versehen. Dazu gehören etwa die Anreise per Kombiticket oder ein Alkoholverbot im Stadion.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch