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Thorberg will Antennen für Handyabwehr installieren

Im Zeitalter der Smartphones kann es für Gefängnisse gravierende Folgen haben, wenn Insassen ein Mobiltelefon in die Finger bekommen. Deshalb setzen die Anstalten immer stärker auf Detektionsgeräte.

Obwohl Mobiltelefone in der Strafanstalt Witzwil verboten sind, gelingt es Insassen immer wieder, eines hineinzuschmuggeln. Diese versuchen die Sicherheitsangestellten mit einem kleinen Gerät zu orten. Video: Philippe Müller/Florine Schönmann

Mischa Nacimiento bewegt sich langsam durch den Gang. Er will möglichst kein Geräusch verursachen. Wenn man ihn hört, scheitert seine Aktion im gleichen Moment. Er hat den Blick auf ein Gerät in seiner Hand gerichtet, das so gross ist wie ein Funkgerät. Es ist ein Handydetektor.

Nacimiento gehört zum Sicherheitspersonal der Justizvollzugsanstalt (JVA) Witzwil und will an diesem Abend herausfinden, ob einer der Gefangenen in seiner Zelle verbotenerweise ein Mobiltelefon in seinem Besitz hat. Dazu bleibt er vor jeder Zellentür kurz stehen und überprüft, ob der optische Balken auf dem Display des Detektors ausschlägt. Ein Handy sendet Signale aus, wenn es eingeschaltet ist.

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