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Hier hört jemand zu, wenn andere nicht zuhören

Das heutige Datum hat «Telefon 143» angeregt: Der 14.3. ist künftig jener Tag, an dem die Telefonberatungsstelle mit der eingängigen Nummer auf sich aufmerksam macht. Gefragt ist die Stelle vor allem, weil sie so diskret und verschwiegen ist.

Anonym und ohne Lohn: Wer bei der Dargebotenen Hand arbeitet, begibt sich in die Welt der Einsamen, Verzweifelten und Ratsuchenden. Rund 50 Bernerinnen und Berner arbeiten für den Dienst, für den Diskretion und Verschwiegenheit an erster Stelle stehen.
Anonym und ohne Lohn: Wer bei der Dargebotenen Hand arbeitet, begibt sich in die Welt der Einsamen, Verzweifelten und Ratsuchenden. Rund 50 Bernerinnen und Berner arbeiten für den Dienst, für den Diskretion und Verschwiegenheit an erster Stelle stehen.
Beat Mathys

«Telefon 143, die Dargebotene Hand»: So meldet sich Cornelia K., wenn sie Dienst hat. Ihren Namen erfahren die Anrufenden nicht. Umgekehrt weiss Cornelia K. auch nicht, wer mit ihr spricht. Eine Rufnummer-Anzeige gibt es an ihrem Telefonapparat keine. Die 46-jährige Cornelia K. ist eine von 50 Bernerinnen und Bernern, die rund 30 Stunden pro Monat dafür aufwenden, anderen Menschen am Telefon zuzuhören.

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