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Heimatschutz sorgt für Verunsicherung bei den Bauherren

Mühlethalers möchten ihren Bauernhof umbauen, um ein weiteres finanzielles Standbein aufzubauen. Doch das Gebäude aus dem Jahr 1806 ist als erhaltenswert eingestuft. Ein Umbau mit dem Segen des Berner Heimatschutzes wäre zu teuer.

Anita und Bernhard Mühlethaler möchten in ihrem Bauernhof den Wohntrakt abbrechen und zeitgemäss sanieren. Weil das Gebäude aus dem Jahre 1806 als erhaltenswert gilt, ist dies nicht so einfach.
Anita und Bernhard Mühlethaler möchten in ihrem Bauernhof den Wohntrakt abbrechen und zeitgemäss sanieren. Weil das Gebäude aus dem Jahre 1806 als erhaltenswert gilt, ist dies nicht so einfach.
Stefan Kammermann

Bernhard und Anita Mühlethaler wollen sich neben der Landwirtschaft ein zweites Standbein aufbauen. Der Wohnteil des Bauernhauses in Unterlangenegg soll vergrössert werden mit dem Ziel, im Erdgeschoss mehrere Zimmer und eine grosse Küche für be­treutes Wohnen einzurichten.

Im Obergeschoss ist eine Wohnung für das Ehepaar geplant. «Weil die Bausubstanz im Wohnteil in die Jahre gekommen ist, möchten wir diesen abbrechen und neu aufbauen», sagt der Landwirt. Da auch die Raumhöhe der Zimmer und der Wohnung auf ein zeitgemässes Niveau gebracht werden soll, sind leichte Anpassungen am gesamten Gebäude nötig.

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