Zum Hauptinhalt springen

Hausbesitzer können Wärmeabstrahlung messen lassen

Das Amt für Umweltschutz der Stadt Bern lanciert eine Thermografie-Aktion: Die spezielle Bildtechnik macht energetische Schwachstellen eines Gebäudes auf einen Blick sichtbar.

Mit der Thermografie können energetische Schwachstellen eines Gebäudes erkennt werden.
Mit der Thermografie können energetische Schwachstellen eines Gebäudes erkennt werden.
Keystone

Die Infrarot-Thermografie misst mittels einer speziellen Wärmebildkamera die Wärmeabstrahlung eines Gebäudes, wie die Stadt Bern mitteilt. Für Hausbesitzer wird damit auf einen Blick klar, wo ihre Liegenschaft Schwachstellen besitzt und wo allenfalls Optimierungsbedarf besteht. Anlässlich eines Medienrundgangs in der Berner Innenstadt hat das Amt für Umweltschutz am Dienstagmorgen den Einsatz der Technik am Beispiel von verschiedenen öffentlichen Gebäuden aufgezeigt.

Analyse für 100 Franken

«Im Durchschnitt gehen 70 Prozent der Energie in einem Haus über Wände, Fenster, Böden und Dach verloren», erklärt Adrian Stiefel, Leiter Amt für Umweltschutz. Umso wichtiger sei deshalb eine intakte und energetisch sanierte Gebäudehülle. Um das Thema bekannter zu machen und Hausbesitzer für eine Sanierung zu motivieren, startet das Amt für Umweltschutz eine spezielle Aktion: Für einen Betrag von 100 Franken erhalten Liegenschaftsbesitzer eine Thermografie-Analyse ihrer Liegenschaft im Wert von 750 Franken.

Für die zusätzlichen Kosten der Analysen kommt das Amt für Umweltschutz auf, das die Aktion auch koordiniert. Voraussetzung zur Teilnahme ist, dass sich die Liegenschaft in der Gemeinde Bern befindet und mindestens vier Wohnungen umfasst.

Aktion dauert bis Februar 2012

Die Thermografie-Aktion dauert vom 1. Dezember 2011 bis Ende Februar 2012 und wird in Zusammenarbeit mit regionalen Thermografen des Thermografie Verbandes Schweiz (theCH) durchgeführt. Diese Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Fachkräften, ermöglicht fundierte Analysen der Berner Liegenschaften.

pd/mau

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch