Hans Stöckli will Ständerat bleiben

Politik

Als erster der beiden aktuellen Berner Ständeräte kündigt der Sozialdemokrat Hans Stöckli seine Kandidatur zur Wiederwahl im 2015 an.

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Der Bieler Sozialdemokrat Hans Stöckli will am 18. Oktober 2015 wieder für den Ständerat kandidieren. Die SP Kanton Bern äussert am Freitag in einer Medienmitteilung ihre Freude über diesen Entscheid. «Mit Hans Stöckli hat der Kanton Bern in den letzten drei Jahren eine äusserst verlässliche und engagierte Standesvertretung gehabt», schreibt sie. «Dies soll auch in Zukunft so bleiben.»

Bei den Parlamentswahlen 2011 konnte sich Hans Stöckli gegen Adrian Amstutz (SVP) durchsetzen und ins Stöckli einziehen. So eroberte er den SP-Sitz von Simonetta Sommaruga in der kleinen Kammer zurück. «Damit der Kanton Bern korrekt abgebildet ist im Ständerat, braucht es neben der bürgerlichen Vertretung unbedingt auch eine urbane und umweltbewusste, offene und soziale Stimme», heisst es in der Mitteilung weiter. Genau diese Stimme verkörpere Hans Stöckli.

Hans Stöckli stellt sich als beharrlichen Kämpfer für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und eine soziale Marktwirtschaft dar: «Ich weiss um die Bedeutung der Wirtschaft und kämpfe für einen starken und selbstbewussten Kanton Bern.» Der langjährige Bieler Stadtpräsident wird zusammen mit der grünen Kandidatin Christine Häsler (siehe Bildstrecke) bei den Ständeratswahlen antreten.

Der zweite amtierende Ständerat, BDP-Mann Werner Luginbühl, hat gegenüber der Nachrichtenagentur SDA geäussert, dass er sich über eine erneute Kandidatur noch nicht entschieden habe. Noch bis Ende Jahr habe er dazu Zeit.

Und auch bei der SVP ist das letzte Wort nicht gefallen: Sowohl Albert Rösti, als auch Rudolf Joder, der wegen der parteiinternen Amtszeitbeschränkung seinen Sitz im Nationalrat räumen muss, sind interessiert. Der Entscheid sollte an der Delegiertenversammlung vom kommenden 22. Oktober fallen.

mb

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