Grossräte sollen künftig Tupperware mitbringen

An Abendsessionen des Parlaments wird den Grossräten jeweils ein Buffet angeboten. Nun sollen Grossräte Tupperware mitbringen, damit übrig gebliebenes Essen nicht mehr weggeworfen wird.

Mit Tupperware gegen Foodwaste: Der Vorschlag von Grossratspräsident Hans Zaugg (GLP) sorgte im Saal für eine gewisse Heiterkeit (Symbolbild).

Mit Tupperware gegen Foodwaste: Der Vorschlag von Grossratspräsident Hans Zaugg (GLP) sorgte im Saal für eine gewisse Heiterkeit (Symbolbild).

(Bild: iStock)

Der Berner Grossratspräsident Hannes Zaugg (GLP) will etwas gegen Foodwaste unternehmen. Er forderte die Mitglieder des Kantonsparlamentes auf, künftig Tupperware oder andere Behältnisse mitzubringen, um die Essensreste bei Buffets einzupacken.

Zaugg machte den Vorschlag am Mittwochmorgen zu Sessionsbeginn. Er bezog sich dabei auf den Vorabend, als das Parlament eine Abendsession durchführte. In der halbstündigen Pause zwischen den Sessionsblöcken wird den Grossrätinnen und Grossräten jeweils ein Buffet angeboten.

Dabei sei Kritik an der Tatsache aufgekommen, dass übrig gebliebenes Essen entsorgt werde. Weniger bestellen sei aber keine Alternative, «sonst reklamiert sicher wieder jemand, es gebe zu wenig zu essen», so Zaugg. Er schlug deshalb im Plenum vor, künftig bei Abendsessionen Tupperware mitzubringen, was im Saal für eine gewisse Heiterkeit sorgte.

chh/sda

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