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GLP nominiert Barbara Mühlheim für Regierungsratswahlen

Die Grünliberale Partei des Kantons Bern (GLP) hat am Mittwochabend Barbara Mühlheim für die Regierungsratswahlen von kommendem Jahr nominiert.

Im Amt seit:  2002; leitet die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion.Leistungsausweis: Die Bilanz fällt mehrheitlich positiv aus. Erfolgreich engagiert sie sich für den öffentlichen Verkehr, etwa Tramprojekte und den Ausbau des Bahnhofs Bern. Trotz Sparbudget forciert sie Investitionen in Infrastrukturprojekte, wofür sie auch von  bürgerlichen Politikern und Vertretern der Bauwirtschaft gelobt wird. Ein rotes Tuch ist Egger dagegen für die Befürworter der Kernenergie sowie für den Hauseigentümerverband. Sie, die von Amtes wegen im Verwaltungsrat der BKW sitzt, ist bekennende Gegnerin der Atomkraft. Das Bernervolk hingegen hat Egger mit dem Ja zum Bau eines neuen AKW in Mühleberg im Februar 2011 und dem Nein zum Gebäudeenergieausweis im Mai 2012 die Gefolgschaft verweigert.Ausgangslage: Egger ist zwar die Dienstälteste im Regierungsrat, sie agiert aber nach wie vor engagiert und wirkt nicht amtsmüde. Die SP wird sie zur Kandidatur ermuntern, zumal sie bei den Wahlen 2010 das zweitbeste Resultat erzielte. Sie ist das Zugpferd der SP.
Im Amt seit: 2002; leitet die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion.Leistungsausweis: Die Bilanz fällt mehrheitlich positiv aus. Erfolgreich engagiert sie sich für den öffentlichen Verkehr, etwa Tramprojekte und den Ausbau des Bahnhofs Bern. Trotz Sparbudget forciert sie Investitionen in Infrastrukturprojekte, wofür sie auch von bürgerlichen Politikern und Vertretern der Bauwirtschaft gelobt wird. Ein rotes Tuch ist Egger dagegen für die Befürworter der Kernenergie sowie für den Hauseigentümerverband. Sie, die von Amtes wegen im Verwaltungsrat der BKW sitzt, ist bekennende Gegnerin der Atomkraft. Das Bernervolk hingegen hat Egger mit dem Ja zum Bau eines neuen AKW in Mühleberg im Februar 2011 und dem Nein zum Gebäudeenergieausweis im Mai 2012 die Gefolgschaft verweigert.Ausgangslage: Egger ist zwar die Dienstälteste im Regierungsrat, sie agiert aber nach wie vor engagiert und wirkt nicht amtsmüde. Die SP wird sie zur Kandidatur ermuntern, zumal sie bei den Wahlen 2010 das zweitbeste Resultat erzielte. Sie ist das Zugpferd der SP.
Andreas Blatter
Im Amt seit: 2006; leitet die Gesundheits- und Fürsorgedirektion.Leistungsausweis: Perrenoud ist mit seiner Spitalversorgungspolitik in die Kritik geraten und fast gänzlich gescheitert. Eine weitere Baustelle waren die Universitären Psychiatrischen Dienste (UPD).Ausgangslage: Perrenoud hatte einige Niederlagen hinzunehmen und ist deshalb politisch angeschlagen. Weil die SP keinen  anderen Kandidaten aus dem Berner Jura in der Hinterhand hat, tritt Perrenoud zur Wiederwahl an.
Im Amt seit: 2006; leitet die Gesundheits- und Fürsorgedirektion.Leistungsausweis: Perrenoud ist mit seiner Spitalversorgungspolitik in die Kritik geraten und fast gänzlich gescheitert. Eine weitere Baustelle waren die Universitären Psychiatrischen Dienste (UPD).Ausgangslage: Perrenoud hatte einige Niederlagen hinzunehmen und ist deshalb politisch angeschlagen. Weil die SP keinen anderen Kandidaten aus dem Berner Jura in der Hinterhand hat, tritt Perrenoud zur Wiederwahl an.
Markus Hubacher
Auch Bruno Moser (parteilos) kandidierte vor vier Jahren für den Regierungsrat.
Auch Bruno Moser (parteilos) kandidierte vor vier Jahren für den Regierungsrat.
zvg
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Die Grünliberale Partei des Kantons Bern (GLP) hat am Mittwochabend Barbara Mühlheim für die Regierungsratswahlen von kommendem Jahr nominiert. Die Berner Grossrätin wird – wie im Mai angekündigt – zusammen mit Marc Jost von der EVP als «Alternative der Mitte» in die Wahlen ziehen.

Die Grünliberalen sprachen sich an einer Mitgliederversammlung in Bern mit 40 Ja- zu einer Nein-Stimme für die Kandidatur von Mühlheim aus, wie die Partei in der Nacht auf Donnerstag mitteilte.

Die GLP fasste auch ihre Parolen für die eidgenössische Volksabstimmung vom 22. September. Das revidierte Epidemiegesetz empfiehlt sie mit 37 Ja zu 3 Nein-Stimmen zur Annahme. Die Volksinitiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» stiess bei den GLP-Mitgliedern mit 24 Nein- zu 13 Ja-Stimmen auf Ablehnung.

Mit 36 Ja- zu 4 Nein-Stimmen empfiehlt die bernische GLP den Stimmbürgern die Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops zur Annahme.

Nein zur Verschärfung des Hooligan-Konkordats

Die bernische GLP fasste auch schon eine Parole zur Verschärfung des Hooligan-Konkordats. Mit 19 zu 15 Stimmen bei 7 Enthaltungen sprachen sich die Grünliberalen knapp gegen die Verschärfung der Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen aus.

Laut der Mitteilung überwogen nach einer intensiven Debatte die Argumente, wonach das verschärfte Konkordat für die bestehenden Probleme keine Lösung darstelle und weitere Verschärfungen die Freiheiten der friedlichen Matchbesucher unangemessen einschränken würden.

Vor ein paar Tagen hat ein Komitee genügend gültige Unterschriften für ein Referendum gegen den entsprechenden Grossratsbeschluss eingereicht. Die Kantonsregierung muss das Referendum allerdings noch offiziell für zustandegekommen erklären. Die Abstimmung dürfte im kommenden Frühling stattfinden.

SDA/js

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