Gelder für Tram Region Bern sind verfallen

Das Nein zum Tram von Ostermundigen nach Köniz entlastet den Kanton um Millionen. Die bewilligten Gelder dürfen nicht anderweitig verbaut werden.

Geld für Alternativen zum abgelehnten Tram Region Bern steht dem Kanton erst ab 2018 zur Verfügung, hält der Regierungsrat fest. Im Bild: Die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer.

Geld für Alternativen zum abgelehnten Tram Region Bern steht dem Kanton erst ab 2018 zur Verfügung, hält der Regierungsrat fest. Im Bild: Die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer.

(Bild: Susanne Keller)

Stephan Künzi

Die Kredite, die der Kanton für den Umbau der Bernmobil-Linie 10 von Bus auf Tram bewilligt hatte, sind verfallen. Was die Regierung schon kurz nach dem Nein der Stimmenden zu einem Schienenstrang von Ostermundigen über Bern nach Köniz klargemacht hatte, bekräftigt sie nun in der Antwort auf einen Vorstoss im Grossen Rat.

Drei BDP-Parlamentarier hatten nochmals genau wissen wollen, welche Folgen das Nein zu Tram Region Bern auf die kantonale Investitionsrechnung haben wird. Ihnen rechnet die Regierung vor: Im laufenden Jahr reduzieren sich die Investitionen um rund 7,5 Millionen Franken. Nächstes Jahr wird das Minus rund 18,5 Millionen betragen. Bis 2024 beträgt die Entlastung insgesamt rund 218 Millionen.

Die Regierung weist weiter darauf hin, dass tiefere Investitionen auch tiefere Abschreibungen in der laufenden Rechnung zur Folge haben. Geld für Alternativen zum abgelehnten Tram steht erst ab 2018 zur Verfügung.

Unverändert bleibt die Situation bei den Bundesgeldern. Sie bleiben bis 2027 für Tram Region Bern reserviert.

Berner Zeitung

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