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Für die Biber wird es langsam eng

Angenagte Bäume zwischen Marzili und Engehalde und gestaute Bäche zwischen Rubigen und Thun – der Biber breitet sich unübersehbar aus in der Region. In den Augen vieler ist das ein Gewinn einigen bereitet es aber auch Kopfzerbrechen.

Frische Nagespuren beim Altenberg: Der Biberexperte Silvan Minnig zeigt, wo sich ein Biber am weichen Holz gütlich getan hat.
Frische Nagespuren beim Altenberg: Der Biberexperte Silvan Minnig zeigt, wo sich ein Biber am weichen Holz gütlich getan hat.
Urs Baumann

Der Biber ist zurück. Nachdem er in der Schweiz bis in die 1950er-Jahre komplett ausgerottet war, leben heute alleine zwischen dem Wohlensee und Thun wieder rund 140 Tiere. Viele Anwohner freuen sich über die Rückkehr des Wasserbaumeisters: «Die Begeisterung für den Biber ist enorm», sagt Christof Angst, Leiter der schweizerischen Biberfachstelle in Neuenburg. Doch diejenigen, die direkt mit dem Tier zu tun haben, teilen die Freude nicht immer. Denn so selten man die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere zu Gesicht bekommt, so deutlich sind die Spuren, die sie hinterlassen.

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