Fünfeinhalb Jahre Freiheitsstrafe für Treuhänderin

Eine Treuhänderin aus dem Kanton Bern hat ihre Kunden um 2,75 Millionen Franken betrogen. Das Bundesgericht bestätigte am Montag eine Freiheitsstrafe von über fünf Jahren.

Die Frau war bereits im Jahr 2009 erstinstanzlich zu einer Freiheitsstrafe von 2,5 Jahren verurteilt worden.

Die Frau war bereits im Jahr 2009 erstinstanzlich zu einer Freiheitsstrafe von 2,5 Jahren verurteilt worden.

(Bild: iStock)

Sie lieh sich Geld von ihren Kunden für ein Immobilienprojekt, welches in Wahrheit längst gescheitert war. Dafür bestätigt das Bundesgericht eine Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren für eine Treuhänderin aus dem Kanton Bern. Die Frau brachte 30 ihrer Kunden um einen Betrag von 2,75 Millionen Franken. Dies geht aus einem am Montag veröffentlichten Urteil des Bundesgerichts hervor.

Ihren Darlehensgebern habe sie ihren Rückzahlungswillen und die Fähigkeit dazu nur vorgespielt. Die Frau habe das Geld zum Spielen verwendet und zum Stopfen anderer Finanzlöcher.

Das Obergericht des Kantons Bern verurteilte die Frau im März 2018 unter anderem wegen gewerbsmässigen Betrugs und qualifizierter Veruntreuung. Zudem wurde ihr ein Tätigkeitsverbot als Treuhänderin oder Vermögensverwalterin von drei Jahren auferlegt. Obwohl die Frau im August 2009 erstinstanzlich wegen Betrugs und Veruntreuung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden war, delinquierte sie weiter.

ske/sda

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