Filmwochenende statt Filmpreisfestival

Das Schaffen von Berner Filmemachern wird künftig nicht mehr an einem einzelnen Festival gezeigt. Zum neuen Konzept gehört auch, dass Interessierte die Filme auch zuhause schauen können.

Indem der Gang ins Kino nicht mehr zwingend nötig ist, erhoffen sich die Organisatoren, zusätzliche Filmfans zu erreichen.

(Bild: Susanne Keller)

Die Berner Filmförderung geht neue Wege. Statt dass wie bisher jeweils an einem Filmpreisfestival eine Werkschau des aktuellen lokalen Filmschaffens gezeigt wird, findet im November erstmals das Berner Filmwochenende «BE MOVIE» statt.

An diesem Wochenende werden Kinos in allen Regionen des Kantons das aktuelle Berner Filmschaffen präsentieren. Dies nach wie vor durch eine Filmauswahl, wie die kantonale Erziehungsdirektion am Freitag mitteilte. Neu gibt es aber auch ein Rahmenprogramm zu einem jährlich wechselnden Schwerpunkt.

Alle, die einen Festivalpass für «BE MOVIE» kaufen, haben nicht nur Zugang zu den Kinovorstellungen. Sie können die Filme auch zu Hause über Video on Demand anschauen. Das Filmwochenende steigt vom 23. bis zum 25. November, nach der Verleihung der Berner Filmpreise am 19. November.

Immer weniger Resonanz

Bis 2016 zeigte das Berner Filmpreisfestival eine Werkschau des aktuellen lokalen Filmschaffens, die im Vorfeld von der Filmpreisjury als sehenswert eingestuft wurde. Auch die mit einem Berner Filmpreis ausgezeichneten Filme wurden jeweils gezeigt.

Letztes Jahr pausierte die Veranstaltungsreihe, weil sie auf immer weniger Resonanz gestossen war. Die Abteilung Kulturförderung respektive die Berner Filmförderung des Kantons Bern beauftragten als Folge davon den Verein Bern für den Film, ein neues, innovativeres Format zu erarbeiten.

mb/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt